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Stellungnahme - Wasserrahmenrichtlinien NRW
So, nach dem Workshop am 24.01. bin ich etwas schlauer was die Stellungnahme an geht. DAs was ich verstanden habe versuche ich mal so gut wie es geht zusammenzufassen.
Ersteinmal was soll das alles und was ist das überhaupt, diese Wasserrahmenrichtlinie? Mit Hilfe dieser Richtlinien sollen alle Oberflächenwasserkörper, geschützt und verbessert werden, seien sie nun natürlich, künstlich oder erheblich verändert. Weiterhin sollen Maßnahmen durchgeführt werden um die Oberflächenkörper (Flüsse, Bäche etc.) und das Grundwasser, vor Schadstoffen zu schützen oder deren Zufuhr zu begrenzen. Also kurz gesagt es kann nur besser werden, denn es gibt ein Verschlechterungsverbot. Das Land NRW hatte im Dezember angekündigt, 2200km Fliessgewässer bis zum Jahre 2027 in einem guten ökölogischen Zustand zu versetzen, das ist löblich allerdings gibt es insgesamt etwa 50.000km wovon 14.000km berichtspflichtig sind. Also ein Tropfen auf dem heißen Stein, würd ich dazu sagen. Denn 60% aller Gewässer werden als erheblich verändert oder künstlich eingestuft und nur 8,5% sind in einem guten okölogischen Zustand. Weiterhin setzt die Richtlinie Bewirtschaftungsziele fest und alles was in diesem Maßnahmenkatalog am Ende steht gilt!
Um mal zu schauen wie es um ein Gewässer so steht Flussgebiete NRW anklicken und schauen was ist da eigentlich los bei meinem Gewässer vor der Haustür. Ich wohne im Gebiet Ruhr . Dort gibt es Steckbriefe und weitergehende Informationen über die einzelnen Gewässer. Ich kann nur jeden empfehlen da mal vorbeizuschauen, dort finden sich etliche PDF Dateien mit allerlei Fakten rund um die Gewässer. Dazu ist aber auch noch gut zu wissen das es z.B. sein kann wenn dort “guter Zustand” steht, es an der Meßstelle zwar gut ist aber an einer anderen Stelle wo nicht gemessen wurde, schlecht, natürlich auch umgekehrt obwohl ich glaube das dieser Fall weniger auftritt.
So und was mach ich nun mit dem ganzen Wissen? Also, es bietet sich an erstmal nur dort zu schauen wo man selber herkommt also bei mir Ruhr und nicht beim Wesergebiet. Wenn man, wie ich, aufmerksam beim Gewässerbeobachten ist kann man sicher einiges an Werten vergleichen, natürlich nur gering aber immerhin. Sollte mir also jetzt etwas auffallen was im Bericht anders steht, dann kann ich dieses in meiner Stellungnahme berücksichtigen. Auch werde ich dort äußern wenn ich etwas nicht verstehe oder unübersichtlich finde.
Das beste ist natürlich wenn man sich zusammen tut, da ich BUND Mitglied bin kann ich dies im Wassernetz Wiki, das macht es etwas einfacher. Vorbeischauen kann da aber auch jeder und mitlesen natürlich, vielleicht ist das ein guter Ansatz um zu schauen wie das geht und was dort in einer Stellungnahme gesagt wird.
Dort werden also alle Hinweise gesammelt, durchgesehen und am Ende gemeinsam abgeschickt, das ist dann die Stellungnahme der Naturschutzverbände. DAs Land stellt für jeden Bürger auch die Online Beteiligung bereit: Beteiligung online Dafür ist eine Anmeldung erforderlich, das dürfte aber kein Problem sein. Danach kann man sich dort anmelden und Absatzweise seine Stellungnahme verfassen, man kann sie zwischendurch speichern, also keine Angst man braucht nicht alles auf einmal abzuliefern. Die Deadline ist am 21.06.2009 bis dahin muß die Stellungnahme verfasst und abgeschickt sein. Nun haben wir schon fast Februar und bei dem Umfang ist es wirklich nicht mehr viel Zeit.
Falls ich irgendwie bei etwas helfen kann, dann schreibt mir nenya@wassergefluester.de sollte ich nicht weiter wissen werde ich denjenigen finden der das kann
Also nur Mut, es sieht schlimmer aus als es ist.
Für noch mehr Fachwissen gibt es dieses Programm da kann ich aber nicht viel weiterhelfen, vielleicht habt ihr dafür ein besseres Verständnis.
So, ich hoffe es ist ein wenig verständlicher geworden. Desweiteren ist das Wassernetz eine klasse Sache, die übrigens das LAnd finanziert, muß man ja auch mal sagen





